Suche

Märchenbasar

Tritt ein und lass dich verzaubern

Hier dreht sich alles um die phantastische Welt der Märchen und davon bekommst du jede Menge geboten. Über 4000 klassische und sehr viele brandneue Märchen warten auf dich.

Märchenbasar-Trenner

Vom verstellten Narren

Es war einmal ein königlicher Sohn, ein Prinz. Er sagte zu seinem Vater, er werde in die Welt hinausziehen, um die Welt kennen zu lernen. »Na«, sagt dieser, »was wirst du dort in der Welt machen? Du bist doch kein Handwerker?« Er ging also. Der Vater liess ihn gehen und er ging in die Welt wandern. Also wanderte er bis in ein anderes Land. So gelangte er bis zu einer Stadt. Als er hinkam, ging er zu einem Gärtner und bat ihn um Arbeit, ob er ihn nicht als Gesellen aufnehmen möchte. Und dieser sagte: »Ah, ich allein darf nicht, das ist ein königlicher Garten, aber ich muss den Herrn König fragen, ob ich einen Gesellen aufnehmen darf.« Der König willigte ein; wenn er geschickt sei, so solle er ihn nehmen. Also wies ihm der Gärtner im Garten die Arbeit an, die Bäume zuzuschneiden und den Garten zu reinigen. Es ging ihm gut bei ihm, er hatte eine gute Kost und alles, was er brauchte; ihm gefiel das. Schon wohnte er dort einige Wochen. Also der König hatte eine Prinzessin, die sagte zu sich: »Ich möchte gerne diesen Gesellen zu sehen bekommen, was für ein Mensch das ist.« Sie ging also hin in den Garten spazieren, die Prinzessin. Als sie hinkam in den Garten, wand er einen schönen Blumenkranz. Sie ging zu ihm, grüsste ihn, bewillkommte ihn und er sie; er wüsste schon was zu thun. Sie schaut ihn an und sagt zu ihm, was er für den Kranz wolle; sie werde ihn ihm abkaufen. Er wollte aber kein Geld dafür; sie solle ihm nur erlauben, in ihre Stube zu kommen. Sie sagte zu ihm: »Das kann nicht sein, dorthin darf kein Mann zu mir kommen, nur eine Frau.« Sie belehrte ihn aber, dass sie ihm abends die Frauenkleider durch das Dienstmädchen schicken werde; er solle die Frauenkleider anlegen, und dann werde er zu ihr kommen können. Er kleidete sich also wirklich in die Frauenkleider um und ging abends zu ihr. Nachdem er also zu ihr gekommen war, unterhielten sie sich, sie hatte gute Speisen bereit, gute Getränke; so erzählten sie sich verschiedene Dinge, und dann wollte er zu ihr ins Bett schlafen gehen, aber sie willigte nicht ein. Zeitlich früh kehrte er wieder zum Gärtner in den Garten zurück und arbeitete nach allen seinen Kräften. Sie fühlte doch nach ihm Begehren, er gefiel ihr sehr; sie ging wieder in den Garten spazieren. Er aber wand wieder einen Kranz, einen kostbaren Kranz. War der erste schön, war dieser noch schöner; ihr gefiel er wieder noch besser als der erste. Sie wollte also den Kranz von ihm, wollte ihn ihm bezahlen; sie werde ihn gut bezahlen. Er wollte ihr ihn schenken, sie wollte ihn aber nicht umsonst haben. Sie verabredeten sich also, sie nahm ihn für den Kranz wieder zu sich auf die Nacht. Sie schickte ihm wieder die Frauenkleider, und er kam auf die Nacht zu ihr. Als er also zu ihr kam, war alles wieder zum Essen und Trinken

Weiterlesen »

Gefällt dir das Projekt Märchenbasar?

Dann hinterlasse doch bitte einen Eintrag in meinem Gästebuch.
Du kannst das Projekt auch mit einer kleinen Spende unterstützen.

Vielen Dank und weiterhin viel Spaß